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New York Travel Diary – Innside New York Nomad

08:00 | January 22, 2017

New York in der Vorweihnachtszeit ist definitiv eine Reise wert! Das dachte ich mir auch und habe bei meiner USA Reise nach dem ersten Ziel Los Angeles, noch ein paar Tage New York dran gehangen. Immerhin sind die Inlandsflüge dort wirklich günstig und haben einen klasse Service. Essen und Trinken bis zum Abwinken und zusätzliches WLAN an Board, mein zweiter großer Koffer kostete 30 Dollar extra – ich war mega happy!

Da New York schon 3 Stunden weiter als Los Angeles war, dauerte es nach meiner Ankunft nicht lange und die Stadt wurde von der Nacht umhüllt. Macht aber gar nichts, denn NY hat mit den ganzen Lichtern ohnehin einiges zu bieten, wenn es dunkel ist. Ich hatte das Glück, trotz der wirklich gefragten Reisezeit, noch ein super schönes Zimmer im Innside New York Nomad by Melià zu bekommen. Ein Hotel, dass ich euch nur wärmstens empfehlen kann. Es ist für Reisende wie mich, die sich zu Fuß einfach gerne von einer Stadt treiben lassen, einfach perfekt. Es liegt mitten in Chelsea, Manhattan und man kann wirklich so gut wie überall hin laufen. Außerdem sind die Zimmer so cool, habt ihr den Ausblick gesehen? Man hat bodentiefe Fenster und einen unverbauten Blick auf das Empire State Bilding – ich war hin und weg! Nach dem Aufstehen dieser Blick, auch aus dem Wohnzimmer und wenn man im Bad aus der Dusche kam. New York macht mich wirklich sprachlos. Nachdem ich erstmal gefühlt 100 Bilder von der Aussicht gemacht habe, wollte ich die Stadt erleben. Also die Sommerkleidung aus Kalifornien in mehreren Schichten übereinander gezogen und raus vor die Tür! Da ich ja für meine USA Reise eine neue SIM Karte hatte, konnte ich mein Handy wie gewohnt nutzen und habe dann einfach geschaut, in welche Richtung ich laufen muss. Ich hatte zwar kein Ziel, aber ich wollte irgendwann am Times Square vorbeikommen. Da mein Hunger aber so unfassbar riesig war, musste erstmal kurz ein Stopp bei Shake Shack eingelegt werden. Ich habe wirklich eine Schwäche für die Cheese Fries und den Shroom Burger dort! Gestärkt ging es dann vorbei am reichlich geschmückten Macy’s Kaufhaus, für einen ganz kurzen Besuch rein zu Hershey’s. Ich liebe deren Candy! Man gut, dass man in Deutschland sowohl an die Burger, als auch an die Schoki nicht so einfach rankommt  ;)

New York ist nachts einfach so cool – es hat glaube ich keine 10 Sekunden gedauert und ich war im Bann der Stadt. Ich liebe es neue Orte zu Fuß zu erkunden und da das in Los Angeles kaum möglich ist, war das also eine perfekte Abwechslung. Natürlich hat es auch nicht lange gedauert und mein Spaziergang endete am Time Square – den Weg hatte ich nicht mit Absicht gewählt, aber die Lichter und die Wolkenkratzer haben mich irgendwie dahin geführt. Auch wenn es wirklich richtig kalt war, hat sich der Ausflug unter den Sternen voll und ganz gelohnt. Etwas geschafft von der kurzen Nacht davor habe ich mich aber bereits auf das Hotelbett und eine heiße Dusche gefreut. Also ging es zu Fuß zurück zum Innside New York Nomad und kurze Zeit später dann ins Bett. Am nächsten Morgen freute ich mich schon riesig auf das Frühstück und wurde nicht enttäuscht. Viele frische Sachen, wie Beeren, Obst und Granola waren da. Aber auch Eier, Speck, Pancakes und und und, hatte das Buffet zu bieten. Also falls ihr wie ich Vegetarier seid, findet ihr mit Sicherheit etwas für euch. Euer Herz schlägt aber auch höher, wenn ihr so wie Karsten alles esst. Gestärkt vom Frühstück ging es dann auch raus, das Wetter war herrlich, strahlend blauer Himmel, wenn auch nicht mehr als Null Grad. Zur Brooklyn Bridge sollte es gehen, laut Maps sei die ca. 5km vom Hotel entfernt, also ein paar Stunden würde ich schon brauchen, immer mal stehen bleiben, Staunen und Bilder machen. Das Flat Iron Bilding ist übrigens echt um die Ecke vom Innside New York Nomad, ich glaube es waren nur 10 Minuten zu Fuß. Dank des Weitwinkelobjektivs haben wir sogar das ganze Gebäude mit mir davor knipsen können. Dort wurde ich dann auch von einem Fernsehreporter angequatscht, ob ich für ABC nicht ein wenig über die “Sexiest Men Alive” sprechen möchten, immerhin habe GQ ja grad erst wieder gewählt. Na gut, ich habe mich den Fragen der netten Dame und der Kamera gestellt, mich kennt ja eh keiner, außerdem war es echt lustig! Danach ging es dann aber wirklich zur Brooklyn Bridge. Schon sehr beeindruckend und man muss definitiv mal drüber gelaufen sein, das ich würde beim nächsten Mal auch wieder machen, ich hoffe dann ist es etwas wärmer und nicht so windig. Da es an dem Tag aber so klar war, hatte ich eine unglaubliche Sicht auf die anderen Brücken und auch auf Manhattan, das mittlerweile zu meinem Rücken lag. In Brooklyn angekommen ging es dann schnell zum Lunch, ziemlich spät und ich hatte total Hunger. Es wurde schon fast dunkel und da ich unbedingt noch das One World Trade Center sehen wollte, ging es mit dem Uber wieder nach Manhattan. Die Gedenkstätte am Ground Zero ist beindruckend und einschüchternd, mich hat es wirklich bewegt dort zu stehen. Kaum zu glauben, was vor einigen Jahren an dieser Stelle passiert ist. Ich habe kaum Worte für das Mahnmal, es ist voller Wasser und in der Mitte ist ein viereckiges Loch, in dem das Wasser einfach im Nichts verschwindet. Außenrum stehen die Namen der Opfer. So würde ich es beschreiben, vor Ort kommt dadurch eine ganz besondere Stimmung zu Stande. Ich habe euch zwei Bilder mitgebracht, schaut es auch auf jeden Fall mal an.

Am nächsten Tag wollte ich natürlich unbedingt zu Top of the Rocks auf dem Rockefeller Center und die Stadt von oben sehen. Es waren -6 Grad und der Wind war so kalt, dass ich mir meinen Schal über die Nase gezogen habe, das atmen tat sonst echt weh. Der blaue Himmel entschädigte aber alles und es ging erstaunlich schnell vom Hotel aus dorthin zu gehen. Wir haben uns für ein Ticket mit zwei Aufstiegen entschieden, so kann man die Stadt im Hellen und bei Nacht anschauen. Zudem spart man eine Menge Geld und falls ihr zur viert unterwegs seid, kauft euch dieses Ticket, es sind vier einzelne und so könnt ihr alle einmal hoch und zugleich Geld sparen. Oben angekommen kam ich aus dem Staunen nicht mehr raus, man konnte echt richtig weit gucken, genial! In meinem Travel Diary Video könnt ihr sehen, wie windig es war – kurzzeitig hatte ich das Gefühl wegzufliegen, kein Spaß. Wieder unten ging es dann weiter Richtung Central Park, zur Weihnachtszeit wirken die Kutschen so gemütlich, außerdem gibt es ja die berühmten Eislaufbahnen dort. Das habe ich zwar nicht gemacht, aber auch das Zuschauen hat mir ein Gefühl von “Kevin allein in New York” vermittelt. Im Central Park kann man eine Menge Zeit verbringen und deshalb ging es pünktlich zum Sonnenuntergang erst wieder zum Top of the Rocks. Wow! Also wenn ihr nur einmal hoch fahren wollt, dann macht das bitte kurz vor Sonnenuntergang, so könnt ihr wirklich die schöne Aussicht genießen und ein paar tolle Bilder machen.

Nach einer sehr erholsamen Nacht und einem super leckeren Frühstück war schon der letzte Tag, der 4-tätigen Reise nach New York bekommen. Heute stand Brooklyn, Soho und Noho auf dem Plan. Dieses Mal ging es mit der Metro rüber nach Brooklyn und dann zu Dumbo. Ein ganz bekannter Ort in NY, nicht nur für Fotos, ich kannte den Ort auch dank Gossip Girl, hier wurde immer Dans Loft gezeigt. Zusätzlich kann man vom Ufer aus toll die Manhattan – und die Brooklyn Bridge sehen, mit der Skyline von Manhattan im Hintergrund. Für ein Bild habe ich mich auf die Felsen dort gesetzt und da ich vom Ufer aus kam, habe ich erst im Nachhinein das Bild am Weg gesehen, dass man nicht auf die Steine gehen soll. Ups! Den Moment haben wir auch festgehalten, quasi auf frischer Tat ertappt!

Lunch hatte ich bei Jack’s Wife Freda und es war wirklich so lecker, wie es auf den Fotos bei Instagram immer aussieht. Von dort aus kann man super weiter zu Carrie’s Apartment aus SATC gehen – das habe ich natürlich gemacht. Ein Muss für mich, denn ich besitze alle Staffeln und habe sie schon zig Mal rauf und runter geschaut. Vor dem Haus zu stehen, war also definitiv etwas ganz Besonderes und ein toller Abschluss in New York! Mit einem Matcha Latte in der Hand ging es dann zurück zum Hotel. Leider musste ich schon Abschied nehmen, obwohl ich gerne noch viel länger im Innside geblieben wäre. Die Lage ist einfach fabelhaft und man kann easy zu Fuß, mit der Metro um die Ecke, oder mit dem Uber alles in kurzer Zeit erreichen. Zusätzlich war das Personal großartig, das Essen lecker und der Blick auf das Empire State Bilding fantastisch. Ich werde ganz sicher dieses Jahr wieder nach New York fliegen. Die Fashion Week nächsten Monat mache ich nicht mit, da ist es mir schlichtweg zu kalt. Im Herbst wird die Fashion Week aber definitiv gemacht und dann hänge ich wieder ein paar Tage dran, um die Stadt die niemals schläft noch ein bisschen besser kennenzulernen. Ich bin aber ohnehin schon verliebt und würde, wenn es so einfach ginge, sofort auswandern!

Mein Video zu New York findet ihr jetzt auf meinem YouTube Kanal, oder auch hier auf dem Blog. Ich hoffe sehr, dass euch dieser Beitrag und das Video gefällt. Ich freue mich riesig über Kommentare, Wünsche und Anregungen. Happy Sunday <3

Vielen Dank an das Innside New York Nomad by Melià für die freundliche Unterstützung.

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